Softwareentwickler, Provider und Schnittstellen
Bereits seit geraumer Zeit sind verschiedene Anbieter am Markt vertreten, die Systemlösungen zum elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV) anbieten. Damit ist es möglich, gemäß den gesetzlichen Vorgaben Entsorgungsnachweise, Begleitscheine (sogar auch Übernahmescheine) und Register elektronisch zu führen. Die Anzahl der angebotenen Lösungen ist dabei nicht statisch, sondern orientiert sich am Markt und kann sich auch in Zukunft verändern.
Abhängig von der Größe der Unternehmen - insbesondere bei Abfallentsorgungsunternehmen - ist die Frage von besonderem Interesse, ob, wie und mit welchem Aufwand sich die angebotenen Systemlösungen an vorhandene, betriebsinterne IT-Infrastrukturen integrieren bzw. anpassen lassen. Bei den meisten der angebotenen Systemlösungen ist diese Option vorhanden.
Gleichwohl lassen sich die vorhandenen Anbietersysteme zum eANV in zwei unterschiedliche Lösungsansätze aufteilen: auf der einen Seite die sog. Providerlösungen und auf der anderen Seite die Schnittstellen- bzw. Anwendungssysteme.
Einen aktuellen Überblick über die vorhandenen Systemlösungen – in alphabetischer Reihenfolge der Anbieter - ist unter www.zks-abfall.de -> Service -> Pubilikationen mit dem Dateinamen "Informationsschrift Softwareanbieter" eingestellt:
Um einen Datenaustausch zwischen den unterschiedlichen Systemen zu ermöglichen, ist eine im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) entwickelte, standardisierte Datenschnittstelle (aktuelle Version: 1.0.4) geschaffen worden, die die Interoperabilität der verschiedenen, beteiligten IT-Anbietersysteme sicherstellt. Diese erstmals im März 2007 auf der Homepage des BMU veröffentlichte Schnittstelle basiert auf dem XML-Datenformat und kann dort von jedem Interessierten heruntergeladen werden (http://www.bmu.de/abfallwirtschaft/downloads/doc/39056.php).




